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Strafrecht

Als Zeuge im Strafverfahren sollen Sie zur Klärung eines Sachverhaltes beitragen. Sie haben die „Bürger“pflicht, spätestens einer gerichtlichen Ladung zur Hauptverhandlung, zu welcher Sie als Zeuge geladen sind, zu folgen. Bleiben Sie als Zeuge einer solchen Ladung ohne wichtigen Grund fern, müssen Sie mit der Verhängung eines Ordnungsgeldes gegen Sie rechnen. Auch wenn Sie sich ggf. auf ein Zeugnisverweigerungsrecht berufen können (z.B. bei Verwandtschaftsverhältnissen, Selbstbelastung) müssen Sie der Ladung Folge leisten und können/müssen sich dann vor Gericht auf ein Zeugnisverweigerungsrecht berufen. Zeugen sind die häufigsten und sehr wichtige Personen im Rahmen der Beweisaufnahme. Als Zeuge unterliegen Sie der Wahrheitspflicht, d.h. Sie dürfen nur das zum Sachverhalt aussagen, woran Sie sich erinnern, also was Sie noch genau wissen, Vermutungen oder ungewisse Erinnerungen müssen Sie als solche zum Ausdruck bringen. Vor Ihrer richterlichen Vernehmung werden Sie vom vorsitzenden Richter über Ihre Wahrheitspflicht informiert. Sollten Sie nachweislich eine Falschaussage machen, droht eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr! Als Zeugen haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich eines Zeugenbeistandes zu bedienen, soweit die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Sie sich durch Ihre Aussage selbst belasten. Sollten Sie Bedenken haben, ob Sie sich mit einer Zeugenaussage ggf. selbst belasten, sollten Sie sich bereits frühzeitig mit einem Rechtsbeistand besprechen.