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Sozialrecht

Sozialrecht

Die sozialrechtliche Fallbearbeitung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Bekanntheitsgrad des Sozialrechts wurde durch die Einführung der Hartz-IV-Gesetzte erheblich gesteigert. Aber Sozialrecht erfasst auch alle Fragestellungen zum Arbeitslosenrecht, zur Rente und Rehabilitation, zur Unfallversicherung, zum Schwerbehindertenrecht, zur Pflegeversicherung sowie zur Opferentschädigung durch Gewalttaten, Impfschäden oder Kriegseinsätze, zum BAföG, zum Wohngeld, zum Elterngeld und zum Kinderzuschlag. Sollten Sie nicht wissen, ob Ihre Frage oder Ihr Problem zum Sozialrecht gehört, fragen Sie einfach bei uns nach.

Gegenstand des Beitragsrechts ist die Beurteilung von Versicherungspflicht/-freiheit (Statusfeststellungsverfahren nach dem SGB VI) in der Sozialversicherung sowie der Höhe des zu verbeitragenden Einkommens und die sich daraus ergebenden Beitragsforderungen der Sozialversicherungsträger.

Das Arbeitslosengeld (ALG I) ist eine beitragsfinanzierte Leistung. Dementsprechend erhält ALG I nur, wer für eine bestimmte Zeit Beiträge zur Arbeitslosenversicherung entrichtet hat und weitere Voraussetzungen erfüllt.

Auf Leistungen nach dem SGB II sind inzwischen bundesweit zahlreiche Alleinstehende und Familien (Bedarfsgemeinschaften) trotz Erwerbstätigkeit angewiesen, um ihren Lebensunterhalt sichern zu können. Arbeitslosengeld II (sog. Hartz IV) kann erhalten, wer seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet der BRD hat, erwerbsfähig und hilfebedürftig ist.

Eine gute Ausbildung bzw. Weiterbildung ist heute wichtiger denn je und wird in einer erfolgsorientierten Gesellschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Aber diese muss finanziert werden können. Um allen Personen den Zugang zu unserem Bildungssystem zu gewähren, welche eine Aus- oder Weiterbildung nicht selbst finanzieren können, wird die soziale Chancengleichheit durch staatliche Ausbildungshilfen wie Berufsausbildungsförderung (BAföG), Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Meister-BAföG (AFBG) gesichert.

Im Falle einer Krankheit können über das SGB V diverse Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse in Anspruch genommen werden, soweit zuvor das diesbezügliche Wahlrecht ausgeübt wurde und eine Versicherungspflicht besteht oder eine Familienversicherung vorliegt.

Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) werden auf Antrag gewährt und können sein: Heilbehandlungen, Versorgungskrankengeld, Gewaltopferfürsorge, Renten an Beschädigte, Pflegezulagen, Bestattungs- und Sterbegeld sowie Hinterbliebenenversorgung. MIt diesen Leistungen soll Opfern von Gewalttaten eine angemessene Entschädigung, NICHT aber Schadensersatz einschließlich Schmerzensgeld gewährt werden. Diese Leistungen sind unabhängig von eventuell gegen den oder die Schädiger geltend zu machenden Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche.

Das Pflegerecht recgelt das SGB IX. Hiernach werden zahlreiche Leistungen wie z.B. häusliche Pflege durch einen Pflegedienst, Pflegegeld, Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege, zusätzliche Betreuungsleistungen, Pflegesachleistungen, Pflegegeldleistungen, Pflegevertretung, teilstationäre Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege, Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Umfelds, Pflegehilfsmittel für pflegebedürftige Personen je nach Pflegestufen erbracht.

Im Bereich des Rentenrechts beraten und vertreten wir Sie bundesweit in außergerichtlichen Antrags- und/oder Widerspruchsverfahren und gerichtlich vor den Sozialgerichten gegen den jeweiligen Rentenversicherungsträger zur Durchsetzung Ihrer Rechte. Unsere Tätigkeit erstreckt sich hierbei u.a. auf folgende Bereiche: Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen für die Bewilligung von: 

Das Recht der Schwerbehinderung ist im SGB IX geregelt. Die Auswirkungen dieses Rechtsgebietes sind weitreichend und vor allem von Bedeutung u.a. im Arbeitsrecht, im Rentenrecht oder im Bereich der Arbeitsförderung.

Zuständige Leistungsträger in der Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften. Leistungen der Berufsgenossenschaft erhält, wer während, in unmittelbarem Zusammenhang mit oder in Folge der Ausübung seiner beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit gesundheitliche Schäden z.B. durch einen Arbeits- oder Wegeunfall oder durch eine Berufskrankheit erleidet.

In Zeiten zunehmender Pflegebedürftigkeit u.a. aufgrund der Altersstruktur unserer Gesellschaft gewinnt auch das Heimrecht immer mehr an Bedeutung. Der Abschluss des Heimvertrages ist gesetzlich vorgeschrieben und Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines Heimplatzes. Hierin werden der Leistungsumfang, der Heimunterbringung sowie die Heimkosten geregelt. Aufgrund der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten von Heimverträgen, insbesondere der Regelungen zum Umfang der pflegerischen, sozialen und kulturellen Betreuung, von Therapieangeboten, Zusatzleistungen oder Verpflegung sollte vor Vertragsschluss eine intensive Prüfung erfolgen. Zudem sollte vor Abschluss des Heimvertrages auch geklärt sein, wie der Heimaufenthalt finanziert wird.