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Medizinrecht

Medizinrecht

Das Rechtsgebiet des Medizinrechts erfasst alle Sachverhalte rund um die ärztliche Versorgung, das Berufsrecht für Gesundheits- und Heilberufe, Krankenhäuser und Pflegeunternehmen und Heimen sowie die Durchsetzung von Patientenansprüchen aufgrund mangender Aufklärung und / oder fehlerhafter Behandlung. Bereits an dieser Stelle möchten wir darauf eingehen, dass es nicht im Widerspruch steht sowohl die eine Seite (Ärzte, Krankenhäuser, Heime, Angehöriger sonstiger Heil- und Pflegeberufe) als auch die andere Seite (Patienten) zu beraten und zu vertreten. Denn dies kann für Sie auch von wesentlichem Vorteil sein, da wir die Taktik und Verhandlungsweise beider Seiten kennen und entsprechend zu Ihren Gunsten handeln können.

Unsere Kanzlei betreut sie bundesweit außergerichtlich und gerichtlich in folgenden Bereichen des Medizinrechts:

Im Rahmen der Patientenberatung und –vertretung stehen wir Ihnen als Rechtsbeistand bei der Durchsetzung von Schadensersatz-, Schmerzensgeld- und Folgeansprüchen wie Durchsetzung von Renten- und Rehabilitations- ansprüchen zur Seite.

Solche Ansprüche können u.a. beruhen auf Aufklärungs-, Diagnose-, Behandlungs- sowie Medikations-, Nachsorgefehlern und/oder Dokumentations- Organisations- und Hygienemängeln. Größtes Problem der Durchsetzung der Ansprüche ist, dass der Betroffne die fehlerhafte Behandlung durch Arzt und/oder Klinik nachweisen muss, d.h. die Beweislast liegt auf den Schultern des Geschädigten. Da eine Prozessführung oft äußerst langwierig und teuer ist, ist eine fachkundige Einschätzung einer möglichen außergerichtlichen Einigung sehr wichtig.

Welcher Weg für welchen Geschädigten der bessere ist, ist jeweils vom Einzelfall abhängig. Sprechen Sie mit uns und entscheiden Sie sich dann!

Informationen und den Antrag auf Gewährung einer Opferentschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) finden Sie im Downloadbereich.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Ihren Opferrechten.

Gegenstand des Haftungsrechts ist die Beurteilung und ggf. Abwehr von Schadensersatzansprüchen (u.a. Schmerzensgeld, Haushaltsführungsschaden, Verdienstausfall ect.), welche infolge von behaupteten oder erfolgten Aufklärungs- und/oder Behandlungsfehlern entstanden sein sollen oder sind. Wichtig ist hierbei insbesondere eine Auswertung der Patientenunterlagen des Arztes bzw. des Krankenhauses. Oft wird eine Beurteilung des Falles mit der Einholung eines Sachverständigengutachtens einhergehen. Beim Auftreten etwaiger Vorwürfe ist es ratsam, sich wegen der drohenden straf-, berufs- und haftungsrechtlichen Folgen anwaltlichen Rat einzuholen. Wichtig ist hierbei insbesondere die Einschätzung der Auswirkungen auf die Zulassung zur Ausübung des Berufes. Auch ist es notwendig, die Berufshaftpflichtversicherung von den Vorwürfen zu informieren. Dies übernehmen wir gern für Sie. Im Haftungsrecht sind insbesondere relevant: Aufklärungs- und Beratungsfehler (auch bei kosmetischen Eingriffen z.B. beim Einsetzen von Brustimplantaten), Behandlungsfehler (bei Diagnostik, Befundauswertungen, Therapie- und Medikationsauswahl, Pflege- u. Nachsorgebehandlungen), Dokumentationsfehler in Patientenunterlagen sowie eine Haftung infolge von Organisations- und Hygienemängeln.

Als Opfer von Behandlungsfehlern können Sie sich an einem möglichen Strafverfahren gegen den Arzt oder die Klinik beteiligen. Im Rahmen des Strafverfahrens besteht für den Betroffenen die Möglichkeit, Haftungsansprüche zumindest dem Grunde nach oder schon teilweise unter erleichterten Haftungsbedingungen durchzusetzen. Hierzu verweisen wir auf unseren Beitrag Opferbeistand in der Kategorie Strafrecht.

Informationen und den Antrag auf Gewährung einer Beschädigtenversorgung nach dem OEG (Opferentschädigungsgesetz) finden Sie in unserem Downloadbereich.

Besondere Bedeutung hat die strafrechtliche Ahndung von Behandlungsfehlern im Bereich der Arzthaftung. Hieraus können sich strafrechtliche Vorwürfe wie beispielsweise der Körperverletzung oder Tötung ergeben. Das Strafmaß entscheidet über die Entziehung oder den Erhalt der Zulassung. Deshalb ist es äußerst wichtig, sich frühzeitig mit einem erfahrenen Strafrechtler zu beraten. Weitere strafrechtliche Aspekte können sich aufgrund von Abrechnungsfehlern gegenüber den KVn, den Patienten oder aufgrund der Zusammenarbeit mit anderen Kollegen, Apotheken oder Pharmaunternehmen (Abrechnungsbetrug, Untreue, Vorteilsnahme u.s.w.) ergeben. Auch hier ist es zum Erhalt der Zulassung von wesentlicher Bedeutung, sich frühzeitig beraten zu lassen.